Öffentlicher Verkehr in Zürich


Dem öffentlichen Verkehr in Zürich geht es wie dem schon sprichwörtlichen Propheten, der ja bekanntlich im eigenen Land nichts gilt: Während zahlreiche ausländische Delegationen nach Zürich pilgern, um die Struktur des öffentlichen Verkehrs zu begutachten und für ihre Zwecke zu adaptieren, beklagen sich die Einheimischen über eben diesen Verkehr. Den einen ist er zu teuer, den andern zu billig, den einen wird er zu stark gefördert, den andern zu wenig.

Der öffentliche Verkehr in Zürich stellt aber unbestritten ein Unikum in Europa dar. Nirgens sonst fahren so viele Busse, Trams, S-Bahnen und Eisenbahnen, Schiffe, Seil- und Regionalbahnen. Dass diese Verkehrsmittel alle mit ein- und derselben Taxkarte benutzt werden können, ist ein weiterer Vorteil und Verdienst des  Zürcher Verkehrsverbundes.

Tram am Paradeplatz In Zürich ist es ganz normal, mit dem Tram zu fahren. Egal ob Student oder Hochschulprofessor, Lehrling, Börsenmakler oder Generaldirektor - alle benutzen die öffentlichen Verkehrsmittel. Denn erstens sind sie schnell (sie haben immer Vorfahrt und zum Teil sogar eigene Fahrspuren), zum anderen verkehren sie so regelmässig, dass man in der Stadt Zürich zu Spitzenzeiten nie länger als 5 Minuten warten muss. Auch das Umfeld der Stadt, der ganze Kanton ist gut erschlossen und mit dem Fahrziel löst man nur so viele Zonen, wie man wirklich braucht. Für Vielfahrer stehen daneben aber auch stark vergünstigte Abonnemente und Tageskarten zur Verfügung.

Kursschiff Einzigartig ist die Vielfalt der öffentlichen Verkehrsmittel im Kanton Zürich. Fast überall verkehrt eine Eisenbahn oder sind  Busse im Einsatz. Daneben gibt es aber auch  Trams,  S-Bahnen (Schnellbahnen),  Kursschiffe, zahlreiche Regionalbahnen - ja sogar drei  Seilbahnen auf Stadtgebiet gehören zu diesem Netz.

Es ist das erklärte Ziel der Zürcher Stadtregierung, den öffentlichen Verkehr zu fördern, auch auf Kosten des Individualverkehrs. Um dieses Ziel zu erreichen, werden auch Massnahmen ergriffen, die in weiten Teilen der Bevölkerung auf Unverständnis oder sogar Ablehnung stossen. Fahrspuren werden gesperrt, Parkplätze aufgehoben, Schwellen eingebaut, Temporeduktionen eingeführt. Noch zeitigen diese Massnahmen nicht überall die gewünschte Wirkung, aber es steht fest, dass Zürich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln einfacher und schneller besichtigt werden kann als mit dem Privatauto.

 

Tarifstruktur

Fahrplan OnLine

SBB-Fahrplan

VBZ-Fahrplan

 

Zürich Tourismus
Januar 1994


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