Ein Stadtbummel


Zürich lernt man am besten zu Fuss kennen - in wohl keiner anderen Stadt liegen die Sehenswürdigkeiten so nahe beisammen und sind so gut und bequem erreichbar.

Der Lindenhof Am besten und am sinnvollsten beginnt man einen   Stadtrundgang auf dem Lindenhof, der Keimzelle Zürichs. Von dort hat man einen schönen Blick auf die rechtsufrige  Altstadt und auf die  Limmat. Bei schönem, klarem Wetter kann man Richtung See sogar die  Urner- und   Glarneralpen sehen.

Die Bahnhofstrasse Vom Lindenhof bummelt man gemächlich durch die   Pfalzgasse und Strehlgasse hinunter zur Augustinergasse und an die Bahnhofstrasse, die heute als Einkaufsparadies bekannt ist, ihren historischen Ursprung aber als Teil der Stadtbefestigung, genauer als   "Fröschengraben", hat. Von der Bahnhofstrasse geht es weiter, an der   Augustinerkirche vorbei hinauf zur  St. Peterhofstatt. Die   St. Peters-Kirche verfügt über das grösste Zifferblatt Europas (Durchmesser 8,7m, allein der Stundenzeiger wiegt über 70 kg). Nach einer kleinen Pause auf der "Piazza San Pietro", wie der Platz auch liebevoll genannt wird, geht es durch die romantische   Schlüsselgasse hinunter zur  Fraumünsterkirche, die vor allem durch die Glasfenster von  Marc Chagall grosse Berühmtheit erlangte. Vis-à-vis befindet sich das  Zunfthaus "Zur Meisen", welches heute eine sehenswerte   Porzellan- und Fayencensammlung beinhaltet.

Das Limmatquai Von der  Münsterbrücke hat man einen wunderschönen Blick auf das  Helmhaus, die  Wasserkirche und das Grossmünster. Der Altstadtbummel führt weiter über die Münsterbrücke, am Helmhaus vorbei und dann links unter den Arkaden den Zunfthäusern am Limmatquai entlang bis zum historischen  Rathaus, das auch heute noch für Ratssitzungen benutzt wird. Anschliessend führt der Weg rechts hinauf ins " Dörfli", den wohl bekanntesten Teil der Altstadt Zürichs, auf den Hirschenplatz und weiter zur  Predigerkirche, die heute als  Zentralbibliothek genutzt wird. Durch die Predigergasse, über den  Neumarkt und durch die Spiegelgasse erreicht man den Napfplatz und etwas weiter unten die  Oberdorfstrasse, wo besonders der  Kolonialwarenladen "Schwarzenbach" und das  "Café Schober" sehenswert sind.

Das Grossmünster Polybahn bis 1997 Anschliessend erreicht man das Grossmünster mit seinen beiden mächtigen Türmen und einer Statue  Karls des Grossen in der Krypta. Vom Grossmünster folgt man der  Kirchgasse - an zahlreichen Kunst- und Buchhandlungen vorbei - zum    Museum Rechberg und anschliessend die  Künstlergasse hoch zur Universität und  ETH (Eidgenössische Technische Hochschule). Von dort - der Polyterasse - geniesst man wiederum einen grossartigen Ausblick über die Stadt und auf den Lindenhof. Zum krönenden Abschluss führt die  Polybahn, eine über hundert Jahre alte Standseilbahn, den Bummler wieder hinunter zum  Central und damit zurück zum Hauptbahnhof und an den Beginn der Bahnhofstrasse.

Zürich Tourismus

Es gibt allerdings auch geführte Stadttouren von Zürich Tourismus.


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