Architektur
Zürich, das vielen Künstlern und Architekten zur Wahlheimat wurde, hat in architektonischer Hinsicht einiges zu bieten. Von den über fünfhundert Jahre alten Wohntürmen im Nieder- und Oberdorf bis zum modernen Glas- und Stahlpalast hat jede Periode ihre Spuren hinterlassen.
Centre Le Corbusier
Am nördlichen Ende der Blatterwiese,
unweit des Sees, befindet sich das Heidi-Weber-Haus. Ursprünglich als Wohnhaus
konzipiert, beherbergt es heute eine Ausstellung für moderne Kunst. Erbaut hat es der
Schweizer Maler, Bildhauer, Designer ("Le Corbusier-Stuhl") und Architekt Le
Corbusier.
Die Stahlkonstruktion, das einzige Bauwerk des Avantgardisten in der Stadt Zürich, erinnert mit ihren farbigen Aussenplatten an die Gemälde Mondrians.
Das Opernhaus
Ende des vergangenen Jahrhunderts noch fanden
Opernaufführungen in der umgebauten Barfüsser-Klosterkirche statt. Nachdem diese
durch einen Brand für den Zweck unbrauchbar geworden war, wurde beschlossen, dieser
Kunstform ein vollständig neues Gebäude beim Stadelhofen zu errichten. In nicht
ganz zwei Jahren entstand an dieser Stelle ein Prunkpalast der schönen Künste, der
inzwischen nicht zuletzt wegen seines Programms und teils hochkarätiger Besetzung zu
Weltruhm gelangte.
Die enormen Geldsummen, die Anfang der 80er Jahre für seine Renovierung aufgewendet wuerden führten zu den Opernhauskrawallen, initiiert von unzufriedenen Jugendlichen, die sich für die Subventionierung alternativer Kultur einsetzten.
Die Universität
Das stolze Hauptgebäude der Universität wurde
1914 fertiggestellt. War der Bau ursprünglich für die doppelte Grösse vorgesehen, so
steht die Leitung heute vor dem Problem, dass die Räumlichkeiten aus allen Nähten
platzen. Die Infrastruktur ist angesichts der hohen und stetig steigenden Studentenzahlen
an ihrer Leistungsgrenze angelangt.
Dessen ungeachtet markiert das Gebäude selbst durch die grosszügigen Treppenanlagen und den eindrücklichen, glasüberdachten Lichthof Grösse.
Bahnhof Stadelhofen
Das spektakuläre Bauwerk des spanischen Stararchitekten Santiago Calatrava war noch einige Jahre nach seiner Eröffnung nicht unumstritten. Einige Zürcher befanden, das "Betongerippe" gehöre nun wirklich nicht in diese Stadt. Fest steht, dass die kühne Konstruktion aus bogenförmigen Stahlträgern und Betonpfeilern das Kunststück schafft, zugleich wuchtig und leicht zu wirken.
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
||
| Über uns | Kolumnen | Suchen | Interessensgebiete | Hilfe | Feedback |
© 1995 - 2006 ZÜRiNFO









